Apple iPhone 3GS (gebraucht)

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Apple iPhone 3GS - Fazit: Spitzenprodukt aus dem Jahr 2009

Mit dem iPhone 3GS erfüllte Apple im Jahr 2009 seinen Kunden vor allem ein Versprechen: ein wirklich schnelles Smartphone. Deshalb wurde der Buchstabe S, der für „Speed“ steht, an die Bezeichnung angehangen. Die 16-GB-Version des Gerätes war damals zu einem Preis von circa 650 Euro erhältlich. Die 32-GB-Variante kam auf 730 Euro. Allerdings wurde das Smartphone zunächst nur im Bundle mit teuren Verträgen angeboten und war deshalb deutlich teurer.

Wie bei den beiden Vorgängern (iPhone und iPhone 3G) kommt auch beim 3GS ein 3,5 Zoll großes Touchscreendisplay zum Einsatz. Es löst mit 480 × 320 Pixeln auf und erreicht 163 ppi. „Fokus“ (22/06/09) hielt diesbezüglich fest, dass damit 42 Pixel auf einen Quadratmillimeter kommen. Das ist leicht unter dem Durchschnitt, den Smartphone-Bildschirme im Jahr 2009 hatten. Der lag nämlich bei 53 Pixel pro Quadratmillimeter.

Beim Design hatte Apple kaum etwas geändert. So misst das iPhone 3GS in der Länge 115,5, in der Breite 62,1 und in der Tiefe 12,3 Millimeter und ist damit genauso groß wie das 3G. Nur ist der Nachfolger zwei Gramm schwerer. Im Alltag fällt das allerdings nicht auf.

Wirklichen Leistungszuwachs erhielt das iPhone 3GS durch den Prozessor. Es handelt sich dabei um den Einkernprozessor ARM Cortex A8 mit 600 MHz Taktfrequenz. „Computerbild“ (17/06/09) bescheinigte ihm, dass er deutlich flotter als der des 3G arbeitet. So hat sich etwa die Startzeit den 3GS auf 20 Sekunden verkürzt. Das 3G braucht dafür noch eine halbe Minute. Ebenso verdoppelte Apple den Arbeitsspeicher, der beim 3GS insgesamt 256 MB groß ist. Das sorgte für deutlich mehr Speed beim Öffnen von Apps oder dem Wechsel zwischen verschiedenen Bildschirmen, wie „Netzwelt“ (26/06/09) feststellte.

Beim Thema mobiles Internet erreichte das 3GS ebenfalls höhere Geschwindigkeiten. So hatte sich die Downloadrate unter HDSPA verdoppelt. Nun griff das Gerät in den passenden Netzen auf eine Downloadrate von maximal 7,2 Megabit pro Sekunde zurück, wie „Fokus“ (22/06/09) in seinem Test bestätigte.

Bezüglich der Fotoqualität hat Apple dem iPhone 3GS mehr Auflösung spendiert als dem Vorgänger, es sind Drei-Megapixel an Bord. Die Kamera hat zudem einen Autofokus und kann Videos aufzeichnen. Deren Auflösung ist mit 480p bei 30 fps zwar weit unter allen heutigen Standards, kann aber immer noch für einen Videoschnappschuss herhalten.
Erwähnenswert ist zudem die damals neue Sprachsteuerung. Die hatte zu dieser Zeit noch keinen Namen und liefert eher unbefriedigende Ergebnisse, wie ein Testvideo von „Fokus“ (22/06/09) zeigt. Doch ist sie ein Vorläufer zu einer der wichtigsten Innovationen von Apple: dem Sprachassistenten Siri.

Die Akkulaufzeit konnte Apple trotz der Mehrleistung des Gerätes im Gegensatz zum Vorgänger leicht verbessern. „areamobile“ (k. A.) bescheinigte dem Akku bei wirklich intensiver Nutzung ein Durchhaltevermögen von einem Tag.

Klassiker: Bekannte Hülle und 3,5-Zoll-Display

Betrachtet man das iPhone 3GS in einer Reihe mit seinen beiden Vorgängern (iPhone, iPhone 3G) so zeigt sich: Eigentlich hat sich nichts verändert. Die Maße entsprechen mit 115,5 x 62,1 x 12,3 Millimeter exakt denen des Vorgängers. Auch kommt hier Kunststoff auf der Rückseite, wie beim 3G, zum Einsatz. Das war beim iPhone noch anders. Da setzte Apple auf Aluminium.
Diese „Nichtänderung“ setzt sich auch beim Display fort. Wie bei beiden Vorgängern wird ein 3,5 Zoll großer Bildschirm genutzt, der mit 480 x 320 Pixeln auflöst. In nur einem Detail ist er besser, als bei iPhone und iPhone 3G. Jetzt besitzt er nämlich eine Nano-Beschichtung, die Fingerabdrücke abweisen soll. Das ist laut „areamobile“ (k. A.) zwar nicht der Fall, allerdings lassen sich Abdrücke nun sehr einfach entfernen und sind weniger deutlich sichtbar.

Natürlich ist die Apple-typische intuitive Bedienung per Touchscreen beim iPhone 3GS wieder anzutreffen. Sie ist dank dem damals neuen Betriebssystem iOS 3.0 sogar noch besser geworden. So lassen sich, wie auch „areamobile“ (k. A.) bestätigte, E-Mails und Nachrichten schön flüssig schreiben, da die Tastatur im Querformat verwendet werden kann.

Bester Klang seiner Zeit: Bluetooth und 3,5 mm Klinkenbuchse

"Wie schon das iPhone 3G ist auch das 3GS nicht gerade ein Meister im UMTS-Netz. Hier bewegt sich das Smartphone nur auf durchschnittlichem Niveau, wie „Connect“ (07/08/09) in seinem Test schrieb. Die Sprachqualität während der Telefonie ist aber sehr gut.

Auch wenn es im UMTS-Netz nicht zu einer Bestleistung reichte, so ist doch die allgemeine Sende- und Empfangsqualität hoch. „areamobile“ (k. A.) hatte etwa das iPhone 3GS auf einer Zugstrecke getestet, auf der mit anderen Handys nur wenig Empfang war. Das Apple-Gerät war hier fast immer mit dem Netz verbunden.

Für die Soundausgabe nutzt das iPhone 3GS einen Mono-Lautsprecher. Der ist etwas lauter als beim Vorgängermodell.
Neu hinzugekommen war die Möglichkeit, Kopfhörer per Bluetooth zu koppeln, dafür ist das Bluetooth-Profil A2DP integriert. Daneben hat das iPhone 3GS eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse, um kabelgebundene Kopfhörer anzuschließen. In Kombination mit hochwertigen Kopfhörern sprach „Fokus“ (22/06/09) vom besten Klang, den es derzeit (2009) bei einem Handy gab. Die Bässe sind kraftvoll, die Höhen brillant und die Mitten klar.

Erstes iPhone mit Video-Kamera: 480p Auflösung, 30 fps Bildrate

Was viele Nutzer bei iPhone und iPhone 3G vermissten, ist mit dem iPhone 3GS möglich: Es kann filmen. Die Auflösung der Videos liegt bei 480p mit einer Bildrate von 30 fps. Die Aufnahmen können sich für damalige Verhältnisse mehr als sehen lassen. „Fokus“ (22/06/09) zeigte sich etwa von der richtig guten Qualität beeindruckt. Genau zum gleichen Urteil kam „areamobile“ (k. A.) in seinem Test. Was allerdings ein echter Mangel ist: der Autofokus stellt im Videomodus nur einmal scharf und dann nicht mehr. Kameraschwenks oder sich in der Tiefe bewegende Motive können so nicht gefilmt werden.

Die Fotos der Kamera lösen mit drei Megapixeln auf. Das ist im Vergleich zu beiden Vorgängermodellen ein Mehr von einer Millione Pixeln. Neu hinzugekommen war der Autofokus, der den Teil des Bildes scharf stellt, auf den man am Bildschirm tippt. „Netzwelt“ (26/06/09) bescheinigte der Kamera Schnappschussqualität, aber auch nicht mehr. „Computerbild“ (17/06/09) sprach zwar von detailreicheren aber wesentlich dunkleren Aufnahmen als beim 3G.

Wie bei den Vorgängern, so gibt es auch hier keine Kamera an der Front, die für Selfies oder Videotelefonie genutzt werden kann. Aus heutiger Sicht ein unvorstellbarer Mangel.

A8 Prozessor: 600 MHz mit 256 MB Arbeitsspeicher

Wirklich interessant wurde das iPhone 3GS durch das, was es unter der Haube hat. Es kam erstmals ein A8 Prozessor zum Einsatz. Der taktet mit 600 MHz und greift auf 256 MB Arbeitsspeicher zurück. Der interne Speicher ist 16 oder 32 GB groß, je nach Modell. „Netzwelt“ (26/06/09) bemerkt zur Performance des Gerätes an, dass es die Muskeln beim Laden von grafikintensiven Anwendungen spielen lässt. Auch im Alltagsbetrieb machte sich der Geschwindigkeitsboost bemerkbar: Alles fühlte sich flüssiger an. Natürlich gilt diese Aussage nur für die verwendbaren Betriebssysteme. Ein höheres als iOS 6.1.6 kann auf dem iPhone 3GS nicht installiert werden.

Die Leistung des Akkus beträgt beim 3GS 1260 mAh. Laut Apple sind maximal 300 Stunden Standby-Zeit möglich. Die Sprechdauer im 3G-Netz liegt bei fünf und im 2G-Netz bei 12 Stunden. Im Dauereinsatz von „Connect“ (07/08/09), der sich aus Telefonie und Internetnutzung zusammensetzte, lief das iPhone 3GS vier Stunden und 15 Minuten, bevor das iPhone wieder an die Steckdose musste. „areamobile“ (k. A.) bescheinigte dem Apple-Handy eine Laufzeit von zwei Tagen bei durchschnittlicher und von einem Tag bei intensiver Nutzung.

Kritik im Überblick: Mehr Evolution statt Revolution

Größter Kritikpunkt des iPhone 3GS war bei allen Testern, dass Apple mit dem Gerät keinen echten Sprung nach vorne gemacht hatte. Es gab keine echten Überraschungen, außer im Bereich des Betriebssystems, was aber auch auf den Vorgängermodellen läuft.

Im UMTS-Netz war das Gerät zwar nun deutlich schneller unterwegs, allerdings ist seine Sende- und Empfangsleistung eher durchschnittlich, wie „Connect“ (07/08/09) bestätigte.

Die Tester von „Fokus“ (22/06/09) bemängelten zudem den fixen Autofokus beim Filmen. Er reguliert nicht nach, sondern verbleibt bei der Schärfeeinstellung zu Beginn der Aufnahme.

Die mittelmäßige Qualität der Fotos war ebenfalls eine Kritikpunkt, den etwa „Computerbild“ (17/06/09) oder „Netzwelt“ (26/06/09) feststellten. Hier verwiesen sie auf damalige Fotohandys, die es etwa von Nokia gab.
Zwiespältig sah man die Sprachsteuerung. Die war zwar eine gute Idee, sie funktionierte nur nicht so, wie sie sollte. Das zeigt beispielsweise das Testvideo von „Fokus“ (22/06/09) sehr deutlich.

„Computerbild“ (17/06/09) war es zudem ein Dorn im Auge, dass das damalige iOS keine Datei-Übertragung per Bluetooth erlaubte.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten: iPhone 3G und iPhone 3GS

Der Nachfolger des iPhone 3G ist in mehreren Bereichen seinem Vorgänger überlegen. So funktioniert die Navigation beim 3GS nun problemlos, selbst in geschlossenen Räumen. Das hat „areamobile“ (k. A.) ermittelt. Dazu passend hat das iPhone 3GS einen Kompass integriert, der bei der Orientierung im Gelände hilft oder Spiele und virtuelle Reiseführer unterstützt.
Die Anbindung ans UMTS-Netz ist beim 3GS auf durchschnittlichem Niveau, wenn auch dank HDSPA nun Downloadraten von 7,2 MBit/s möglich sind.
Der damals neue Grafikprozessor des Gerätes war nicht zu unterschätzen, denn Spiele auf dem Gerät konnten nun fast mit denen einer Playstation Portable (PSP) mithalten. Das sah zumindest „areamobile“ (k. A.) so.
Die Kamera hatte ebenfalls zugelegt und kommt auf eine Auflösung von drei Megapixeln. Beim iPhone 3G waren es noch zwei. Der Detailreichtum der Fotos hat sich zwar dadurch erhöht, aber die Helligkeit hat gelitten, wie „Computerbild“ (17/06/09) feststellte.
Des Weiteren ist der Prozessor nun stärker und der Arbeitsspeicher sowie der interne Speicher sind größer als beim Vorgänger. Navigieren, eine App öffnen usw. geht wesentlich flotter als beim Vorgänger, stellte „Netzwelt“ (26/06/09) fest.
Soundtechnisch konnte das Gerät ebenfalls noch mehr überzeugen als das 3G. So bescheinigte ihm etwa „Fokus“ (22/06/09) einen Klang, mit dem kein anderes zu dieser Zeit (2009) erhältliche Handy mithalten konnte.
Die größten Fortschritte sahen jedoch alle Tester im Bereich des Betriebssystems (iOS 3.0). Das wurde weiter optimiert und machte bei der Nutzung einfach Spaß. Allerdings kann es auch auf einem iPhone oder iPhone 3G installiert werden. In einer iPhone-Sammlung, darf das iPhone 3GS hingegen nicht fehlen.