Galaxy S7 edge

Samsung Galaxy S7 edge (gebraucht)

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Samsung Galaxy S7 Edge - Fazit: Einer der modernsten Klassiker

Bereits mit dem Galaxy S6 Edge erregte Samsung viel Aufmerksamkeit, vor allem wegen des auf beiden Längsseiten gebogenen Bildschirms. Mit dem S7 konnte Samsung eines des besten Smartphones der Welt bauen, was Testberichte in „Connect“ (31/03/16) oder „Chip“ (27/07/16) beweisen.

Das seit März 2016 in Deutschland erhältliche Smartphone kostete zur Einführung 800 Euro und ist mit seinen 15 Zentimetern um 8 Millimeter länger als das normale S7. Dank seiner Breite von 7,2 Zentimetern liegt es besser in der Hand als etwa das 5,5 Zoll große iPhone 6s Plus. Besonders gefällt den Testern das Design des Gerätes. „Computerbild“ (14/03/16) meint etwa, dass die Front luftig, fast rahmenlos wirkt.

Das luftig leichte Erscheinungsbild geht auf das 5,5 Zoll große OLED-Display zurück, was einen leichten Bogen um die Längsseiten macht. An diesen Kanten lassen sich Schnellzugriffe auf Apps und Kamera- sowie Telefonfunktionen hinterlegen. Insgesamt kommt der Bildschirm auf eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln, was einer Pixeldichte von 534 ppi entspricht. Die sorgt für ein extrem scharfes Bild. Mit bloßem Auge sind keine Pixel zu erkennen und in der VR-Brille macht sich die hohe Auflösung ebenfalls positiv bemerkbar. Die Leuchtkraft des Displays ist mit 486 cd/m2 vergleichbar mit aktuellen Flaggschiff-Smartphones wie etwa dem Pixel 2. Das erreicht 485 cd/m2. Dank der OLED-Technik kann das S7 Edge auch im Standby-Betrieb Uhr, Kalender oder ein Foto auf dem Display darstellen, ohne dabei nennenswert Strom zu verbrauchen.

Die Kamera des S7 Edge hat im Gegensatz zum S6 einen gewaltigen Sprung nach vorn gemacht. Zwar hat der Vorgänger noch 16 Megapixel hinter der Linse und das S7 Edge nur 12, allerdings sind die Fotos nun wesentlich besser. „Computerbild“ (14/03/16) sieht die Fotos bei Tageslicht auf dem Niveau des iPhone 6S Plus, was 2016 die Referenz für Fotos war. Bei schwächerem Licht erreicht die Kamera immer noch gute Ergebnisse. Zumal das Samsung Smartphone eine f/1,7 Blende besitzt und dank der geringeren Pixelzahl mehr Licht pro Sensorpunkt erhält.

Das S7 Edge verfügt über 32 GB internen Speicher, von dem 24,5 GB frei sind. Glücklicherweise hat Samsung, anders als beim S6, dem S7 Edge einen Micro-SD-Slot spendiert. So kann der Speicher mittels Micro-SD-Karte auf maximal 200 GB aufgerüstet werden. Wer sich die internationale Version des S7 Edge zulegt, kann statt der Micro-SD-Karte auch eine zweite Sim-Karte verwenden und so etwa Telefonie- und Datentarif trennen.

Wie „Chip“ (27/07/16) feststellt, liegt die Arbeitsgeschwindigkeit des Smartphones auf extrem hohem Niveau, das Magazin spricht von „Top-Speed“. Dafür sorgt der Exynos-8890-Prozessor, der über insgesamt acht Kerne verfügt. Die werden tatkräftig von den 4 GB Arbeitsspeicher unterstützt. So öffnen sich die Apps praktisch ohne Verzögerung und das Wischen durch die Menüs geht flüssig von der Hand.

Neben der hohen Performance zeichnet das S7 Edge zudem der großzügige Akku aus. Der ist 20 Prozent größer als beim S7 und kommt auf eine Kapazität von 3.600 mAh. Im Test von Giga (28/04/16) hielt das Gerät bei normaler Nutzung einen kompletten Kalendertag durch. „Connect“ (31/03/16) ermittelte im sogenannten Display-Betrieb 10 Stunden Laufzeit beim S7 Edge.


Praktisch nur noch Display

Den großen Traum ein Smartphone zu schaffen, was an der Front quasi nur noch aus Display besteht, dem ist Samsung mit dem Galaxy S7 Edge ein Stück näher gerückt. Der OLED-Screen wölbt sich über die Längskanten, wodurch das Gerät eine Leichtigkeit erhält, die bis dato nur vom S6 bekannt war. Mit seiner 2K-Auflösung erreicht der Bildschirm eine extreme Schärfe. Mit bloßem Auge hier einen Pixel zu erkennen, ist nicht möglich. Auch in der VR-Brille kann es ohne Probleme verwendet werden. Dank des OLED-Displays werden Farben sehr satt dargestellt. Die Helligkeit ist mit 486 cd/m2 ebenfalls sehr hoch, „Connect“ (31/03/16) spricht sogar von Topwerten.

Die seitlichen Displayränder sind dabei nicht nur ein optisches Highlight. Sie lassen sich mit Funktionen bestücken, um etwa auf die Kamera, Telefonfunktionen oder Apps besonders einfach zugreifen zu können. Allerdings neigt laut „Stiftung Warentest“ (Heft 04/16) das Display an den Seiten zu brechen, wenn das Galaxy S7 Edge herunterfällt.

Bemerkenswert ist: Samsung setzt bei der Außenhülle auf Glas. Es wurden nämlich zwei Glasschalen aus Gorillaglas zusammengesetzt, die durch einen Aluminiumrahmen gestützt werden. Das sorgt für eine unvergleichliche Haptik des Smartphones. Allerdings ist es deshalb auch sehr anfällig für Fingerabdrücke. Sein Gewicht von 157 Gramm sorgt neben der schmalen Bauform dafür, dass das S7 Edge gut in der Hand liegt.


Klingt einfach besser

Im Galaxy S7 Edge ist, wie bereits im S6, ein Monolautsprecher verbaut. Dem bescheinigen die Tester von „Giga“ (28/04/16) einen satteren Sound sowie eine deutlich höhere Lautstärke mit weniger Verzerrungen als beim Vorgänger. Die beigelegten Kopfhörer haben ebenfalls einen vollen Klang, kommen aber erst richtig auf Touren, wenn der Equalizer richtig eingestellt ist.

Der Klang in der Telefonie schwächelt allerdings im Vergleich zum Galaxy S7. So schreibt „Chip“ (27/07/16) dass Wortenden häufig verschluckt werden. Außerdem treten ab und zu Echos auf.
Die Sende- und Empfangswerte sind hingegen tadellos, wodurch es in Regionen genutzt werden kann, die eher schlecht mit Mobilfunk versorgt sind.

„Connect“ (31/03/16) lobt zudem, dass das Galaxy das volle Programm an Verbindungen beherrscht. So kommt LTE CAT.9 sowie ac-WLAN mit MIMO und Bluetooth 4.2. zum Einsatz. Lediglich der veraltete und damit langsame Micro-USB-2.0- Anschluss wird als unpassend empfunden. Außerdem schwächelt das Gerät im UMTS-Betrieb.


Enorm schneller Autofokus

Bei der Kamera stellt das S7 Edge seinen Vorgänger deutlich in den Schatten. Das scheint zunächst nicht möglich, immerhin besitzt die Kamera des Galaxy S6 satte 16 Megapixel und das S7 Edge nur 12 Megapixel. Allerdings hat Samsung die Blende des S7 Edge auf f/1,7 erhöht und dank der geringeren Pixelanzahl des Sensors, sind die Einzelpixel nun größer und können mehr Licht einfangen. Außerdem wird die Dual-Pixel-Technologie eingesetzt. Die kommt aus der Profi-Fotografie und bringt gleich zwei Fotodioden je Pixel zum Einsatz. Alles in allem kommen damit mehr Details- und Lichtinformationen zusammen. Das sorgt dafür, dass die Tester von „Chip“ (27/07/16) die Bilder „umgehauen“ haben. Sie sind auch bei schwachem Licht sehr hell, besitzen viele Details und rauschen dabei nur wenig.

Daneben zeichnet sich die Kamera durch einen extrem schnellen Autofokus aus. Das Handy stellt also das gewünschte Objekt in Windeseile scharf, damit kein Schnappschussmoment mehr verloren geht. Deshalb bescheinigt ihm „Connect“ (31/03/16) Bestwerte beim Scharfstellen von Motiven, selbst wenn die sich sehr schnell bewegen. Für ambitionierte Fotografen noch interessant: Alle Funktionen der Kamera lassen sich bei Bedarf manuell einstellen.

Wer gern Selfies macht, der freut sich über die 5 Megapixel Frontkamera. Die erlaubt ein nachträgliches Ausleuchten der Fotos, sodass man selbst immer im richtigen Licht erscheint.
Neben Fotos kann das Samsung Galaxy S7 Edge auch Videos aufzeichnen. Die maximale Qualität beträgt hier 4K. Die Kamera beherrscht übrigens auch Slow-Motion-Aufnahmen mit 240 Bildern pro Sekunde.


Es geht noch schneller

Wenn es um die Performance des Samsung Galaxy S7 Edge geht, dann machen selbst aktuelle Smartphones dem Gerät nichts vor. Der Achtkern-Prozessor Exynos 8 Octa 8890 treibt das Gerät an. Im Zusammenspiel mit den 4 GB Arbeitsspeicher erlaubt er einen schnellen Wechsel zwischen Apps bzw. ihr schnelles Öffnen. Damit das Gerät nicht Heißläuft und an die Performance einbüßt, verfügt die CPU des S7 Edge über eine Flüssigkeitskühlung. Im Antutu-Benchmark-Test von „Computerbild“ (14/03/16) erreicht das Gerät einen Wert von knapp 130.000 Punkten. Damit stellte es 2016 alle Mitbewerber in den Schatten.

Der Speicherplatz ist mit 32 GB, wovon 24,5 GB frei sind, ordentlich bemessen. Wem das nicht genügt, der kann ihn mittels Micro-SD-Karte auf 200 GB erweitern. Das ging beim Galaxy S6 nicht. Außerdem hat Samsung an der Akkuleistung geschraubt. Die wurde auf 3600 mAh erhöht. Bei „Inside handy“ (08/03/16) hatte der Akku nach einem 8-stündigen Arbeitstag bei aktivierter Always-On-Display-Funktion noch einen Ladezustand von 68 Prozent. Bei „Connect“ (31/03/16) hielt der Akku im Display-Betrieb 10 Stunden durch. Im Test der „Computerbild“ (14/03/16) brachte es das Galaxy S7 Edge bei intensiver Nutzung auf eine Laufzeit von 10 Stunden und 16 Minuten.


Kritik im Überblick: Nicht bruchsicher und überflüssiges Edge

Der wohl wichtigste Kritikpunkt bezieht sich auf das Display des Galaxy S7 Edge. Zwar überzeugt es die Tester durch seine leuchtenden Farben und die Helligkeit, aber die Edge-Leiste macht es anfälliger für Brüche. So schreibt die „Stiftung Warentest“ (Heft 04/16), dass das riesige Display beim Falltest versagt und kaputt geht.

Außerdem bemängeln die Tester von „Giga“ (28/04/16) die Funktion der Edge-Leiste. Sie mache zwar optisch etwas her, doch erweise sich als wenig nützlich. Meist würden Anwendungen aus Versehen gestartet werden, außerdem erfordern die Features nicht wirklich die Edge-Leiste. Sie könnten ebenso über andere Wege schnell aktiviert werden.

Alle Tester sind zudem vom Mikro-USB-Anschluss des Samsung Galaxy S7 Edge wenig begeistert. Dieser ist hinsichtlich Datengeschwindigkeit dem USB-C unterlegen. Außerdem ist bei Mikro-USB die Steckrichtung zu beachten, was den Anschluss des Ladegerätes erschwert.

„Computerbild“ (14/03/16) bemängelt des Weiteren den internen Speicher von 32 GB. Hier hätte sich das Magazin 64 GB gewünscht. Wobei angemerkt werden muss, dass sich dank Micro-SD-Kartenslot der Speicher auf 200 GB erweitern lässt.


Unterschiede und Gemeinsamkeiten: Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge

Der offensichtlichste Unterschied zwischen S7 und S7 Edge ist das Design. So kommt das S7 auf eine Größe von 142,4 x 69,6 x 7,9 Millimeter, während das Edge 150,9 x 72,6 x 7,7 Millimeter misst. Außerdem ist das größere Smartphone auch 5 Gramm schwerer. Es wiegt 157 Gramm. Das Galaxy S7 kommt auf 152 Gramm. Vom Design gesehen wirkt das Galaxy S7 Edge wesentlich schlanker und durch den an den Längsseiten abgebogenen Bildschirm eleganter als sein kleiner Bruder.

Des Weiteren misst der Bildschirm beim Edge 5,5 Zoll in der Diagonale, das einfache S7 erreicht 5,1 Zoll. Dazu kommen die Längskanten des Displays, welche sich um die Seiten wölben und Zugriff auf Shortcuts gewähren. Die besitzt das S7 ebenfalls nicht. Allerdings haben die Displays des S7 wie des S7 Edge eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixel. Auch setzten beide auf OLED-Technik. Ein Vergleich auf „RP-Online“ zeigt jedoch, dass der Bildschirm des S7 Edge blickwinkelstabiler ist als der des S7.

Bezüglich der Kamera machen beide Versionen des Samsung Galaxy keinen Unterschied. Sie lösen mit 12 Megapixeln auf und erlauben das Aufnehmen von 4K Videos. Auf der Frontseite kommt bei beiden eine Kamera mit 5 Megapixeln zum Einsatz. Die Fotos sind identisch gut.

Bei der weiteren verwendeten Hardware besteht ebenfalls kein Unterschied. In beiden sind 4 Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut und der Exynos-8890-Prozessor ist ebenfalls der Taktgeber in S7 wie S7 Edge. Er wird per Flüssigkeit gekühlt, damit das Gerät nicht zu heiß wird und immer eine hohe Leistung zur Verfügung stellt. Der interne Speicher beträgt in beiden Modellen 32 GB.

Einen Unterschied gibt es beim Akku, im Galaxy S7 besitzt einen mit 3.000 mAh Leistung und im Galaxy S7 Edge sind es 3.600 mAh. Zwar verbraucht das Display des S7 Edge mehr Strom, aber trotzdem hält hier der Akku länger durch, wie beispielsweise „Netzwelt“ (03/07/18) in einem Vergleichstest herausfand.