Apple iPhone 3G (gebraucht)

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Apple iPhone 3G - Zurück zu den Anfängen

Eines ist Fakt, wer sich ein iPhone 3G zulegt, der will zurück zu den Wurzeln. Immerhin handelt es sich beim iPhone 3G um die zweite iPhone-Generation überhaupt. Im Sommer 2008 wurde es in San Francisco vorgestellt. Der Einführungspreis lag damals bei 749 Euro für die Version mit 8 GB Speicher, wobei die Smartphones in Deutschland zunächst nur mit Vertrag erhältlich waren. Hierbei kostete es 170 Euro in der 8-GB-Variante und 250 Euro in der 16-GB-Version.

Heute kann das iPhone 3G selbst mit einfachsten Smartphones für unter 100 Euro nicht mithalten. Wie ein Test auf „Zeit Online“ (01/09/17) zeigt, läuft praktisch keine der aktuellen Apps auf dem Gerät. Die Kamera erreicht lediglich 2 MP Auflösung, eine Selfiekamera gibt es gar nicht und schnelles Internet via LTE ist ebenfalls nicht an Bord.

Das Display löst mit 480 x 320 Pixel auf, was 163 ppi entspricht. Seine Größe von 3,8 Zoll ist zwar dafür geeignet Bilder oder gar Filme darauf anzusehen, aber auf Dauer macht es nur wenig Spaß. Dazu sei angemerkt, dass hochaufgelöste Videos gar nicht erst laufen.

Für das iPhone 3G wurden bis zum Jahr 2010 Updates bereit gestellt. So läuft auf den Geräten maximal iOS in der Version 4.2.1. Alle Versionen, die neuer sind, werden nicht unterstützt. Die Geschwindigkeit des Betriebssystems verlangsamte sich mit dem Update auf die Softwareversion iOS 4. Das brachte Apple Klagen von Nutzern ein, da sie das Unternehmen bezichtigten, bezüglich Performance des iPhone 3G zu lügen, wie etwa „aeramobile“ (04/11/10) berichtete.

Die 128 MB Arbeitsspeicher des Gerätes sprechen, neben den 8 bzw. 16 GB Speicher, ebenfalls nicht für eine heute übliche Smartphone-Ausstattung. Interessant ist es eventuell als Ersatz für einen iPod-Touch.

Allerdings ist das iPhone 3G ein Smartphone, was Geschichte schrieb. In der gut sortierten Sammlung eines Apple-Liebhabers hat es deshalb sicher einen Ehrenplatz verdient. So war es das erste iPhone mit dem damals schnellen Standard fürs mobile Internet: UMTS. Außerdem hatte es GPS integriert, was es erlaubte, mit dem iPhone 3G zu navigieren.

Etwas dicker als der Vorgänger

Das iPhone 3G ist etwas dicker als sein Vorgänger. So ist es von 11,6 Zentimetern auf 12,3 Zentimeter in der Breite angewachsen. Ansonsten sieht es dem ersten iPhone extrem ähnlich. Nur ein Blick auf die Rückseite offenbart: Jetzt kommt Kunststoff mit Klavierlackoptik statt Aluminium zum Einsatz. „aeramobile“ (k.A.) vermutete, dass diese Änderung dem Bemühen Apples geschuldet war, die Leistung der 3G-Antenne nicht zu beeinträchtigen.

Extrem begeistert waren alle Tester vom Bedienkonzept des iPhones. Das Wischen durch die Menüs und aktivieren der einzelnen Apps machte einfach Spaß. Hier wurde ganz klar die Stärke von Apple gesehen.

Das Display ist mit seiner Diagonale von 3,5 Zoll und den 480 x 320 Pixeln Auflösung absolut identisch zum ersten iPhone. Die Pixeldichte beträgt übrigens 163 ppi. Das genügt, um Videos in SD-Qualität anzusehen. Für HD, Full-HD oder gar UHD bzw. 4K ist das nicht ausreichend. Außerdem benötigen fast alle aktuellen Apps eine höhere Pixeldichte. Das Lesen von E-Mails und Texten sowie das Ansehen von weniger hochaufgelösten Fotos ist aber damit möglich. Auch wenn die Schrift wesentlich pixeliger erscheinen wird, als bei jedem Schnäppchen-Smartphone.

Telefonie gut, UMTS mit Lücken

Im iPhone 3G sind zehn Sende- und Empfangseinheiten untergebracht. Sie realisieren unteranderem Quadband GSM/EDGE, Triband UMTS/HSDPA sowie Bluetooth, WLAN und GPS. Die Antennen befinden sich auf der Rückseite, die von einem Kunststoff in Klavierlackoptik geschützt wird. Kunststoff wurde gewählt, damit die Antennen besser senden und empfangen können. „Spiegel Online“ (10/07/08) stellte aber diesbezüglich fest, dass das WLAN wohl weniger gut funktioniert. Erkannte das Original iPhone vier Netzwerke in Reichweite, registrierte das iPhone 3G nur ein WLAN.

Des Weiteren könnte ein unausgereifter Chipsatz im UMTS-Moduls dafür verantwortlich sein, dass diese Art der Anbindung ans mobile Internet sehr häufig unterbrochen wird. Das berichtete „aeramobile“ (13/08/08). „Computerbild“ (k. A.) hingegen bescheinigte dem Gerät eine gute Sende- und Empfangsleistung. Allerdings bemängelten hier die Tester die hohe Windempfindlichkeit des Mikrofons. Der Klang des Gerätes konnte sie dagegen überzeugen. „Fokus“ (11/07/08) stellte etwa eine deutliche Zunahme der Lautstärke des 3G gegenüber dem ersten iPhone fest. Serien und Videos konnten damit ohne Kopfhörer angesehen werden.

Die Sprachverständlichkeit während des Telefonierens ist ebenfalls besser als beim iPhone und es ist kaum ein Grundrauschen wahrnehmbar, wie „aeramobile“ (k. A.) feststellte.

Kamera geht besser

Nun ist das iPhone 3G ein über zehn Jahre altes Gerät: Dass hier die Kamera nicht mit aktuellen Smartphones mithalten kann, versteht sich von selbst. Aber zwei Megapixel Auflösung waren schon 2008 nicht unbedingt Stand der Technik. Fünf Megapixel und mehr waren zu dieser Zeit bei Top-Smartphones eher üblich. Jedoch war „Computerbild“ (k. A.) von der guten Fotobildqualität überrascht, sah aber gleichzeitig auch etliche Schwächen. „Fokus“ (11/07/08) meinte sogar: „Wer allerdings qualitativ hochwertige Fotos mit seinem Handy schießen will, muss zu anderen Mobiltelefonen greifen.“

Was positiv bezüglich der Kamera vermerkt wurde, ist die Anbindung ans GPS. So können mit dem iPhone 3G die Fotos automatisch mit Positionsdaten versehen werden. „aeramobile“ (k. A.) war hierbei aber von der Empfangsleistung der GPS-Antenne frustriert, die wohl nur im Freien und unter wolkenlosem Himmel zufriedenstellend ist.
Festzustellen ist zudem, dass das iPhone 3G keine Videos aufnehmen kann.

Ein Kern mit 412 Mhz

Was heute wie ein Witz im Bereich Prozessor-Technik klingt, war 2008 ein echter Sprinter. Der Prozessor des iPhone 3G ist nämlich der Einkernprozessor ARM 1176 mit 412 MHz Taktfrequenz. „Fokus“ (11/07/08) sah ihn damals als “kraftvoll” an. Außerdem wurde selbst der Speicher von 8 GB Größe von den Testern als ausreichend empfunden. Kein Wunder, denn 16000 Fotos in Zwei-Megapixel-Qualität finden darauf Platz.

Als Arbeitsspeicher greift das iPhone 3G auf 128 MB zurück, die mit 137 Mhz getaktet werden. Es enthält einen Beschleunigungssensor, einen Annäherungssensor sowie einen Umgebungslichtsensor.

Der Akku des zweiten iPhones ist, wie schon beim Vorgänger, fest verbaut. Apple verspricht eine Standby-Zeit von 300 Stunden und eine Gesprächszeit im 3G-Netz von fünf Stunden. Im 2G-Netz sind es zehn Stunden. Das liegt an dem Stromhunger der 3G-Mobilfunktechnologien, wie „Spiegel Online“ (10/07/08) erläuterte.
Bei damals üblicher Handynutzung hielt der Akku im Test von „aeramobile“ (k. A.) vier Tage durch. War damit aber nicht so langlebig wie der Akku des ersten iPhones.

Kritik im Überblick: Plastik und unausgereiftes GPS

Ein Kritikpunkt, den die Tester 2008 beim iPhone 3 G häufig sahen, war das neue Gehäusematerial. Es besteht an der Rückseite nur aus Kunststoff, statt wie beim Vorgänger aus Aluminium. Kunststoff sei zu kratzempfindlich, meinte „Computerbild“ (k. A.). Außerdem hat der Klavierlacküberzug eine hohe Anfälligkeit für Fingerabdrücke, sagte „aeramobile“ (k. A.).

„aeramobile“ (k. A.) bemängelte zudem die extrem häufigen Abbrüche beim Aufbau einer GPS-Verbindung. Die Tester nannten deshalb die GPS-Antenne als eine der größten Schwächen des Gerätes.

Für „Fokus“ (11/07/08) stellte die Kamera eine Schlappe dar, da sie lediglich zwei Megapixel hat und keinen Autofokus besitzt. Außerdem konnte das Magazin nicht verstehen, weshalb etwa MMS, Sprachwahl oder Audioprofile nicht im Smartphone integriert wurden.

Bezüglich der Gegenwart stellt der Test in „Zeit Online“ (01/09/17) fest, dass das iPhone 3G einfach nicht mit dem Jahr 2017 kompatible ist. Es hat keine Selfiekamera, keine aktuellen sozialen Apps, keine Videofunktion und kein schnelles Internet - also nichts, was heute als wichtig erachtet wird.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten: iPhone 3G und das iPhone der ersten Generation

Der wohl größte Konkurrent des iPhone 3G von Apple war 2008 das erste iPhone aus demselben Haus. Im Gegensatz zum “Ur-iPhone” kann das iPhone 3G nun, wie es der Name andeutet, auf das 3G Netz zugreifen. Dank UMTS ist es damit möglich, mit maximal 3,6 Megabit in der Sekunde im mobilen Internet zu surfen. Das war, für die damalige Zeit, kein schlechter Wert. Außerdem hat das iPhone 3G, im Gegensatz zum Vorgänger, GPS integriert und erlaubt damit die Positionsbestimmung bis auf den Meter genau.

Display und Design sind gleich geblieben, nur dass auf der Rückseite des iPhone 3G Kunststoff anstelle von Aluminium zum Einsatz kommt. Auch ist das 3G etwas dicker als der Vorgänger.

Weitere Konkurrenten des iPhone 3G waren 2008 das HTC Diamond und das Samsung i900 Omnia, wie „aeramobile“ (k. A.) ausführte. Damals bot das i900 Omnia die bessere Kamera. Beim Diamond war der GPS-Empfang wesentlich stabiler.

Interessant ist eine Bemerkung im Test von „Spiegel Online“ (10/07/08), hier hieß es: „Die echten Neuerungen stecken dagegen in der Software - und die bekommen auch die Besitzer von iPhones der ersten Generation kostenlos aufs Handy gespielt.“ Somit waren die wirklichen Verbesserungen des Gerätes eher in dem damals aktuellen Betriebssystem zu erkennen. Das läuft jedoch auch auf dem Vorgänger.

In einem Belang schlägt das iPhone der ersten Generation sogar das iPhone 3G - und zwar bei der Akkuleistung. Da es auf das stromhungrige 3G verzichtet, hält dieser hier länger als beim iPhone 3G durch.

Mit heutigen Smartphones können allerdings weder das iPhone noch das iPhone 3G mithalten. Sie sind deshalb eher für Nostalgiker oder Sammler geeignet.