One M9

HTC One M9 (gebraucht)

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HTC One M9 - Fazit: Der Sprinter zum Schnäppchenpreis

Mit dem One M9 löste der taiwanesische Hersteller HTC am 28. März 2015 sein Premium-Smartphone One M8 ab. Allerdings verkaufte sich das 750 Euro teure Modell nur schleppend, obwohl es für die damaligen Verhältnisse über eine wirklich starke Performance verfügte. Die kann übrigens auch heute noch mehr als überzeugen. Ein Punkt der damals wie heute negativ auffällt, ist die recht kurze Akkulaufzeit.
Im On M9 arbeitet ein Qualcomm Snapdragon 810 mit 64-Bit-Architektur. Er verfügt über vier Kerne, die mit 2,0 GHz getaktet sind. Diese erhalten Unterstützung von vier weiteren Kernen mit jeweils 1,5 GHz. Zusätzlich sorgt der 3 Gigabyte große Arbeitsspeicher für ein sehr flüssiges Arbeitserlebnis, selbst wenn viele Apps parallel genutzt werden. „Chip“ bescheinigte deshalb in seinem Test (19/09/16) dem Gerät ein sehr hohes Arbeitstempo.
Besonders erwähnenswert ist die integrierte Grafikeinheit Adreno 430. Die sorgte 2015 für Bestwerte beim Grafikbenchmark. Dazu schrieb „Fokus“ in seinem Test (23/03/15): „Das M9 bietet sich somit besonders für Gamer und all jene an, die maximale Rechenleistung auf ihrem Smartphone brauchen.“
Das LC-Display des HTC One M9 bietet eine ausreichende Helligkeit. So kommt es in Messungen auf 472,5 cd/m². Das ist ein ordentlicher Wert. Zum Vergleich: Das Google Pixel 2 erreicht 446 cd/m² und das Galaxy Note 8 kommt auf 877 cd/m². Dank der Auflösung des Displays in Full HD bei einer Bildschirmdiagonale von 5 Zoll wird eine Pixeldichte von 443 ppi erreicht. Die garantiert, dass mit bloßem Auge alles knackig scharf ist.
Auch bei der Fotoqualität muss sich das One M9 nicht verstecken. Die Hauptkamera löst mit 20 Megapixeln auf und fotografiert fein gezeichnete Bilder bei Tageslicht. Bei Dämmerlicht beginnen die Fotos allerdings zu verrauschen und der Weichzeichner greift deutlich wahrnehmbar ein, wie „Chip“ (19/09/16) feststellte. Die Front-Kamera überzeugte die Tester durchweg, trotz ihrer Auflösung von 4 Megapixeln, durch ansprechende Selfies. Videos werden in 4K aufgezeichnet. Das bringt selbst auf UHD-TVs die bestmögliche Bildqualität zum Vorschein.
Im Gegensatz zum One M8 hat HTC den internen Speicher des One M9 verdoppelt. Er kommt nun auf 32 GB und kann mittels Micro-SD-Karte (max. 128 GB) erweitert werden. Werkseitig sind 20 GB Speicher frei.
Allerdings hat es HTC nicht geschafft, die Ausdauer des Akkus gegenüber dem Vorgänger zu verbessern. Der hat zwar eine Kapazität von 2.840 mAh, hält aber bei praxistypischer Nutzung nur 6:50 Stunden durch. Das One M8 kam hier noch auf 7:15 Stunden. Das ermittelte „Connect“ in einem Vergleichstest (11/06/15).
In der Gesamtbilanz überzeugt das HTC One M9 durch sein flottes Arbeitstempo und den für die meisten Nutzer ausreichend großen internen Speicher. Nur bei der Akkulaufzeit bekleckert sich HTC nicht mit Ruhm, denn die liegt mit knapp 7 Stunden unter den üblichen Werten. Das Display ist sehr scharf und überzeugt mit ausreichender Helligkeit. Für fein gezeichnete Tageslichtaufnahmen und Videos in 4K ist die Hauptkamera hervorragend geeignet.


Hochwertiger Aluminium-Body

Der silberne Rücken in Kombination mit den goldenen Seiten verleiht dem One M9 von HTC eine stets wiedererkennbare Optik. Daneben wird es in einem dunklen Metallic-Grau und in einem Goldton angeboten. Von seinem Vorgänger unterscheidet sich das One M9 äußerlich nur in Details: So hat der abgerundete Rahmen nun eine spürbare Kante erhalten und das Display erhebt sich nun durch eine Stufe. Außerdem ist das One M9 ist einen Millimeter kleiner sowie einen Millimeter flacher als das M8. Dass diese minimale Designänderung kein Nachteil ist, beweist die Verarbeitungsqualität des Aluminium-Gehäuses. Die war bereits beim One M8 auf höchstem Niveau und das M9 führt sie fort.
Der Aluminium-Body schützt das Smartphone nach IP x3 Standard vor Spritzwasser. Ein paar Regentropfen machen also dem Gerät nichts aus. Wasserdicht ist es leider nicht. Allerdings kann als optionales Zubehör das HTC HC-C1152 Cover gekauft werden. Das macht das One M9 vollständig wasserdicht.
Dank seiner Größe von 5 Zoll liegt das Gerät gut in der Hand und kann, anders als 6 Zoll große Smartphones, auch gut mit einer Hand bedient werden. Zudem verschwindet es wesentlich bequemer in der Hand- bzw. Hosentasche.
Wie bereits das M8, so setzt auch das One M9 auf ein Full HD Display. Es misst 5 Zoll und erstrahlt mit 472,5 cd/m². Die Pixeldichte beträgt 441 ppi. Dank dieses hohen Wertes ist das LCD knack scharf und mit bloßem Auge sind keine Pixel zu erkennen. Außerdem ist die Farbtreue des Displays hoch und es ist sehr blickwinkelstabil. Günstig, wenn mehrere Leute beispielsweise ein Video auf dem Display verfolgen, dann kann es auch von einer seitlichen Position aus angesehen werden.


Bester Dolby-Sound

Auffällig an der Front des One M9 sind die Stereo-Lautsprecher, die von HTC nochmals aufpoliert wurden. So klingt das M9 nicht nur lauter als sein Vorgänger, der Sound ist auch voller. Zudem verfügt das Gerät nun über Dolby-Audio. Das hilft Dialoge und feine Details klar zu hören und bietet virtuellen Surround über die Kopfhörer.
So bescheinigt „Fokus“ (23/03/15) dem M9 einen ausgewogenen, harmonischen Klang, der zusammen mit den überzeugen Bässen ihm ein „sehr gut“ in der Audiowertung einbringt.
Für eine schnelle Verbindung mit dem Internet sorgt das installierte LTE-Modul. Damit kommen Daten mit bis zu 300 MBit/s ins One M9. Zudem unterstützt es „Voice over LTE“. Des Weiteren verfügt es über DC-HSPA, mit dem eine Datenrate von maximal 42 Megabit in UMTS-Netzen erreicht wird.
Um eine drahtlose Verbindung ins stationäre Netzwerk aufnehmen zu können, verfügt das HTC One M9 natürlich über WLAN. Bluetooth sorgt für die kabelfreie Kommunikation mit entsprechenden Lautsprechern, Headsets und weiteren Geräten. Außerdem wird NFC unterstützt.


20 Megapixel und Ultrapixel

Bei der Kamera hat HTC deutlich einen Schritt nach vorne gemacht. So arbeitete noch beim One M8 eine 4-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. Die sollte dank Ultrapixeln sehr lichtempfindlich sein, in der Realität überzeugte sie aber keinen der Tester. Beim One M9 ist nun eine Kamera mit einem 20-Megapixel-Sensor verbaut. Die sogenannte technische Fotoqualität, zu der Detailgenauigkeit, Randunschärfe, Schärfeeindruck sowie Dynamik, Farbabweichung, Weißabgleich, Rauschen, Randabdunklung und Verzeichnung zählen, liegt laut „Computerbild“ (08/06/15) bei „gut“ – Tendenz zu „sehr gut“. Sie verbesserte sich im Vergleich zum One M8 um fast eine Bewertungsnote.
Die Kamera hat eine Blende von f/2,2 und die Brennweite misst 27,8 Millimeter. Alle Fotos können in drei Qualitätsstufen aufgenommen werden. In der bestmöglichen Stufe hat das Foto eine Auflösung von 5376 x 3752 Pixeln, also 20,17 Megapixel. Eine Auslöseverzögerung soll es laut „Fokus“ (23/03/15) quasi nicht geben.
Neben Fotos beherrscht die Kamera 4K-Videos. Dieses Aufnahmeformat ist zwar auf eine Dauer von 6 Minuten begrenzt, dafür sind die Filme sehr scharf. Das zeigt sich besonders, wenn sie auf UHD-TVs präsentiert werden.
Für die Front-Kamera setzt HTC auf die vom One M8 bekannte Ultrapixel-Kamera. In ihrer Funktion als Selfie-Kamera kann sie überzeugen und liefert gute Ergebnisse, was auch „Connect“ (11/06/15) bestätigt.


Ein echter Sprinter

Als Herzstück des One M9 fungiert der Prozessor: Snapdragon 810. Dieser 64 Bit basierende Octa-Core Prozessor befeuert jeweils vier Kerne mit maximal 2,0 GHz und vier Kerne mit jeweils 1,5 GHz. Der Wechsel zwischen Apps und dem Homescreen verläuft absolut flüssig. Selbst anspruchsvolle Anwendungen bewältigt der Snapdragon spielend leicht. Apropos spielend: Für Gamer ist das HTC One M9 bis heute interessant, da in ihm die GPU Adreno 430 werkelt. Sie sorgt für ein flottes Gaming-Erlebnis.
Für ein erstklassiges Nutzungserlebnis sollte ein Smartphone mehr 2 Gigabyte oder mehr Arbeitsspeicher haben. Nur so können verschiedene Apps ohne Beeinträchtigung gleichzeitig laufen. Das HTC One M9 hat ganze 3 Gigabyte Arbeitsspeicher und hält dank dieser selbst mit aktuellen Smartphones in der oberen Mittelklasse mit.
Neben dem großzügigen Arbeitsspeicher ist der interne Speicher erwähnenswert. Er bringt es auf 32 Gigabyte, wovon 12 Gigabyte vom System nebst bereits installierter Apps besetzt sind. Damit kann der Nutzer über 20 Gigabyte frei verfügen. Wem das noch nicht genügt, der kann in den Micro-SD-Karten-Slot eine Karte mit maximal 128 Gigabyte Speicherplatz einschieben. Als Sim-Karte fungiert übrigens das Format Nano.
Der Lithium-Polymer-Akku des HTC One M9 ist fest verbaut und besitzt eine Kapazität von 2840 Milliamperestunden. Damit hat er fünf Prozent mehr Leistung als der des M8. Allerdings schneidet das Durchhaltevermögen eher durchschnittlich ab. Im Test von „Computerbild“ (08/06/15) lag das HTC One M9 bei 11 Stunden und 11 Minuten Akku-Laufzeit bei typischer Nutzung. „Connect“ (11/06/15) ermittelte einen Wert von 6 Stunden und 50 Minuten für ihre Art der typischen Verwendung.


Kritik im Überblick: Mittelmäßige Kamera und schwacher Akku

Die Kritik der meisten Tester fokussiert sich vor allem auf Kamera und Akku des HTC One M9. So haben die Taiwaner die Ultrapixel Kamera des M8 durch eine 20-Megapixel-Variante ersetzt. Allerdings macht diese nur bei Tageslicht sehr gute Aufnahmen. Wird es dunkler bzw. bei Aufnahmen im Zimmer nimmt die Fotoqualität spürbar ab. Besonders das Bildrauschen fällt negativ auf sowie das Eingreifen des Weichzeichners. Auch die Schärfe im Randbereich wird etwa beim Test der „Computerbild“ (08/06/15) bemängelt.
Der Akku liegt mit seinen Messwerten von knapp sieben bis 11 Stunden, je nach Nutzung, auch auf unterem Niveau. Besonders im Vergleich zum M8 fällt er damit negativ auf, weil das M9 trotz des stärkeren Akkus eine kürzere Laufzeit hat.
Bei der Empfangsqualität ist das HTC One M9 ebenfalls kein Branchenprimus. So sagt „Connect“ (11/06/15), dass es sich nicht unbedingt für Regionen empfiehlt, in denen das Mobilfunknetz eher schlecht ausgebaut ist. Das war allerdings auch schon beim M8 so. Im Gegensatz zum M8 kann der Nutzer beim M9 aber auf einen besseren LTE-Empfang bauen.


Unterschiede und Gemeinsamkeiten: HTC One M8 und One M9

Da sich schon rein optisch das One M8 und das HTC One M9 kaum voneinander unterscheiden und auch viele Details vom Vorgänger in den Nachfolger übernommen wurden, bietet sich ein Vergleich der beiden Geräte an.
Das HTC One M8 und dessen Nachfolger haben beide einen Aluminium-Body mit einem 5 Zoll großem Display. Die markanten Lautsprecher sind darüber und darunter eingelassen. Allerdings ist das One M9 einen Millimeter kleiner und auch flacher als sein Vorgänger. Außerdem hat es spürbar kantige Ränder.
Das Display löst bei beiden Geräten in Full HD auf, wobei die Leuchtkraft des M9 etwas zugenommen hat. „Connect“ (11/06/15) ermittelte 485 cd/m2 beim M9 und 473 cd/m2 beim M8.
Auch bezüglich Sende- und Empfangsqualität unterscheiden sich die Geräte kaum. Beide sind hier keine Überflieger. Allerdings ist das M9 im LTE-Netz stärker, während das One M8 im UMTS-Netz punktet. Der Sound ist hingegen beim M9 satter und lauter geworden und setzt außerdem auf Dolby-Audio.
Wesentlich besser als beim HTC One M8 ist die Kamera des One M9. Beim M8 kam die sogenannte Ultrapixel-Kamera mit 4 Megapixel zum Einsatz, die keinen Tester überzeugen konnte. Das M9 setzt hingegen auf ein 20-Megapixel-Kamera. Die erreicht bei Tageslicht mehr als gute Ergebnisse. Die Ultrapixel-Kamera des M8 sitzt jetzt beim M9 als Selfie-Kamera in der Front. Hierfür ist sie gut geeignet.
In Sachen Performance hat das HTC One M9 gegenüber dem M8 nochmal ordentlich zugelegt. So arbeitet darin ein Acht-Kernprozesser, im M8 ist es ein Vier-Kerner. Zudem hat HTC den Speicher von 16 GB (M8) auf 32 GB (M9) erhöht. Nur in puncto Akkuleistung muss sich der Nachfolger dem Vorgänger geschlagen geben. Das HTC One M8 kommt auf eine Laufzeit von 7 Stunden und 15 Minuten bei praxistypischer Nutzung. Das M9 erreicht 6 Stunden und 50 Minuten, laut „Connect“ (11/06/15).